Airbags in Autos

Ein Airbag ist ein Teil der Einrichtung von Kraftfahrzeugen, der die Auswirkungen des Unfalls minimiert. Sein Ziel ist es, den Stoß des Körpers (vor allem der Kopf) der Passagieren auf verschiedene Teile des Fahrzeugs zu schwächen. Er ist ein gut geformter, elastischer Beutel, der beim Stoß(üblicherweise innerhalb von 0,025 sec.) mit dem Gas gefüllt ist. Dieses Gas, meistens Stickstoff, ist in Airbag pyrotechnisch geschossen. Der Airbag wird von Sensoren in Gang gesetzt, die an verschiedenen Orten im Auto eingebaut werden. Diese Sensoren erkennen, welche Seite das Auto getroffen wird, und lassen dann die entsprechenden Airbags an. Wenn der Zusammenstoß klein ist, die Airbags starten nicht. Nachdem die Airbags mit Gas eingefüllt sind, läuft der Stickstoff sofort durch speziell präparierten Röhrchen durch. Das erleichtert die richtige Stoßdämpfung beim Kopfschlag in Airbag. Dies verhindert unter anderem das Ersticken der Person, die das Bewusstsein beim Unfall verloren hat.

airbags

Der erste Airbag wird vor mehr als 30 Jahren (1980) verwendet. Mit Airbags waren zuerst die von Mercedes-Benz in Sindelfingen hergestellte S-Klasse Limousine ausgestattet. Dies war der Beginn einer neuen Ära im Bereich der Fahrzeugsicherheit. Seit 1992 waren die Front-Airbags serienmäßig bei allen Mercedes eingebaut. In den letzten Jahren in der Firma aus Stuttgart beschäftigten Ingenieure arbeiten an der Verbesserung von Airbags, sie haben auch Seiten-Airbags, Kopfairbags und andere Systeme, die die Reaktion des Sicherheitssystems auf die Kraft des Aufpralls anpassen, eingeführt.

Mercedes-Benz seit Beginn behandelt die Airbags als Ergänzung zu den Dreipunkt-Sicherheitsgurten, die die Fahrzeuginsassen im Falle einer Frontalkollision mit einem anderen Fahrzeug schützen. Die Crashtest-Ergebnisse zeigen drauf, dass es der richtige Ansatzpunkt ist. Optimaler Schutz-System für die Fahrzeuginsassen ist die folgende Kombination: Airbag und die Sicherheitsgurte mit Aufrollmechanismus anzulegen.

Laut der Statistiken von Verkehrsunfällen hat der Airbag in den ersten Jahren der Produktion mehr als 16 000 Menschen in den USA und Deutschland das Leben gerettet. Heute ist es in den Vereinigten Staaten schon jetzt mehr als 28 000 Menschen. Jedes Jahr sinkt die Zahl der Opfer der tödlichen Autounfälle auf den Straßen. Dies folgt, weil die Airbags als Grundausstattung im Auto eingebaut sind.

Arten von Airbags:

  • Frontairbag – befindet sich im Lenkrad und Armaturenbrett gegenüber von Beifahrersitz. Er schützt vor Schlag u.a.in Kopf und Brust, dämpft auch den Körper des Fahrers und Beifahrers bei einem Frontalaufprall ab. In der Mehrzahl der Automobilmarken gehört er zur Serienausstattung.
  • Seitenairbag –  schützt den Körper der verletzten Person bei einem Seitenaufprall. Er ist in der Regel auf dem Rand des Sitzes platziert. In der Mittelklasse ist optional, während in der höheren gehört schon zu Standardausrüstung.
  • Knieairbag – schützt die Knien des Fahrers oder eines Beifahrers bei einem Frontalaufprall. Er wird unter der Lenksäule eingebaut oder mit dem Beifahrerairbag verbindet.
  • Rücksitzairbag – er schwächt die Folgen für den auf Rücksitz in der Mitte sitzenden Insassen bei einen Frontalaufprall. Er wird in der Kapsel im Hüftgürtel eingebaut, wenn es keine Schultergurt gibt.
  • Kopfairbags – sie schützen den Kopf von Insassen bei einem Seitenaufprall. Sie werden in der Kante des Daches des Fahrzeugs eingebaut.

Die Ausstattung der Fahrzeugen mit verschiedenen Arten von Airbags ist heute Standard. Viele Mittelklasse-Fahrzeugmarken schon seit mehreren Jahren behandeln Airbag für Fahrer und Beifahrer als Grundausstattung in Autos. Beachten Sie jedoch, dass die Airbags nur dann richtig funktionieren, wenn auch die Sicherheitsgurte angelegt werden. Darüber hinaus die hohe Geschwindigkeit schränkt erheblich die Möglichkeit ein, unseren Körper mit Airbags richtig zu schützen. Selbst ein Auto mit allen möglichen Airbags kann die Fantasie und Geschicklichkeit des Fahrers nicht ersetzen.